Menü
Bluttat in Rathenow: Verdächtiger in U-Haft
Klein Mittel Groß

Untersuchungen dauern an Bluttat in Rathenow: Verdächtiger in U-Haft

Nach dem Fund der Leiche eines 39-jährigen Mannes in Rathenow spricht der Staatsanwalt von einer „Bluttat“. Gerichtsmedizinische Untersuchungen dauern an. Zeugen hatten auf einen Tatverdächtigen hingewiesen. Der sitzt nun in Untersuchungshaft. Die Polizei war indes nicht das erste mal in dem Haus im Einsatz.

Die Leiche eines 39-Jährigen wurde in der Fontanestraße am Montagvormittag entdeckt.

Quelle: Kniebeler, Markus

Rathenow. Nach dem gewaltsamen Tod eines 39-jährigen Mannes in der Rathenower Fontanestraße ist ein 38 Jahre alter Tatverdächtiger in Untersuchungshaft genommen worden.

Zeugen hätten am Montag nach dem Fund der Leiche in der Wohnung des Opfers auf den Tatverdächtigen hingewiesen, sagte der Sprecher der Potsdamer Staatsanwaltschaft, Christoph Lange, am Mittwoch. Es sei aber noch ungeklärt, wie der Mann ums Leben kam. Auch über möglich Tatmotive könne zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Aussage getroffen werden.

Potsdamer Staatsanwalt spricht von „Bluttat“

„Die gerichtsmedizinischen Untersuchungen laufen noch“, sagte Lange. Die Formulierung Langes, das mögliche Motiv „für die Bluttat“ sei noch völlig unklar, lässt auf erhebliche Verletzungen des Opfers schließen. Die Tat hatte sich am Montagmittag ereignet. In einer Kellerwohnung in der Forststraße hatten Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr den Leichnam des 39-jährigen Bewohners gefunden. Aussagen von Anwohnern zufolge soll es nicht der erste Polizeieinsatz in dem Haus gewesen sein.

Immer mal wieder sei es unter besagter Adresse zu Ruhestörungen in Verbindung mit übermäßigem Alkoholkonsum gekommen.

Von Markus Kniebeler

E-Mail facebook twitter google+WhatsApp
Voriger Artikel: Wollenzien: Wahrscheinlich ein Wolfsriss
Nächster Artikel: Verjüngungskur für Plattenbau