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Polizistin von ihrem Diensthund schwer verletzt
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Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) Polizistin von ihrem Diensthund schwer verletzt

Eine 57 Jahre alte Hundeführerin der Polizei ist beim Angriff ihres eigenen Diensthundes bei Neuruppin schwer verletzt worden. Nach MAZ-Informationen verbiss sich das Tier in Hals und Gesicht der Frau. Das Opfer musste im Krankenhaus notoperiert werden.

Ein Schäferhund (Symbolfoto) hat in Neuruppin eine Polizistin angegriffen.

Quelle: dpa

Neuruppin. Eine Hundeführerin der Polizei ist am Mittwoch bei Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) von ihrem eigenen Polizei-Schäferhund angegriffen und schwer verletzt worden. Sie musste notoperiert werden, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Das bestätigte die Polizeidirektion Nord in Neuruppin.

Der Vorfall ereignete sich gegen 10.45 Uhr während eines Trainings auf dem Polizeiübungsplatz im Neuruppiner Ortsteil Kränzlin. Der Hund fiel seine 57 Jahre alte Trainerin an, als er das Zusammenspiel mit einem anderen Polizeihund üben sollte. Das Tier verbiss sich im Hals und im Gesicht der Polizistin. Ungeklärt sind noch die Umstände.

Ein Rettungshubschrauber wurde herbeigerufen. Nach Angaben der Polizei leistete die zweite, ebenfalls 57 Jahre alte Hundeführerin sofort Erste Hilfe und sperrte beide Tiere weg. Danach brach sie mit einem Schock zusammen. Auch sie musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Beide Beamtinnen der Inspektion Neuruppin werden laut einer Sprecherin des Direktion vermutlich für längere Zeit ausfallen. Ein Notfallseelsorger kümmerte sich um die Polizistin, die den Angriff auf ihre Kollegin mit ansehen musste.

Der Schäferhund befindet sich derzeit in einer Tierpension.

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Von Ulrich Wangemann

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