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Vom Plattfuß bis zum Reifenplatzer
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Pritzwalk/Kyritz Vom Plattfuß bis zum Reifenplatzer

Sie sind die „Fahrraddoktoren“ bei der Tour de Prignitz: Lutz Spieker aus Pritzwalk repariert zusammen mit Siegfried Ramin aus Zaatzke kleinere Schäden und sammelt am Ende alle ein, die liegengeblieben sind. Die Ursachen dafür seien vielfältig. Wie der 53-jährige Spieker berichtet, hatte es dieser Tage dabei auch schon mal ordentlich geknallt.

Lutz Spieker ist einer von zwei „Fahrraddoktoren“, die am Ende des Feldes mitfahren.

Quelle: Matthias Anke

Pritzwalk/Kyritz. Wenn das Tour-Feld über eine schlechte Straße holpert, merkt das irgendwann auch einer ganz am Ende des Trosses, obwohl er dort in einem gut gefederten Transporter unterwegs ist: Lutz Spieker aus Pritzwalk. Der 53-Jährige repariert zusammen mit Siegfried Ramin aus Zaatzke kleinere Schäden und sammelt am Ende alle ein, die liegengeblieben sind.

„Bei Holperstraßen springt öfter mal eine Kette ab, das beheben wir dann in der Regel sofort“, berichtet Lutz Spieker. Während seiner Zeit als „Fahrraddoktor“ seit 1997 und damit von Anbeginn habe er aber auch schon alles andere gesehen, was man sich vorstellen kann: waschechte Drahtesel eben, die das Jahr über ansonsten in dunkeln Kellern vor sich hinrosten.

Klar, die meisten, die bei ihm Hilfe suchen, haben einen Platten. Es geht aber auch umgekehrt:„Etwas zu viel Luft drauf und die pralle Sonne dazu, das war’s dann“, erklärt Spieker. Auf diese Weise verabschiedete sich beispielsweise am Donnerstag inmitten der Fahrt ein Reifen mit einem lauten Knall.

Von Matthias Anke

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